Mit allen Sinnen die Natur erfahren!

Treff: Valznerweiher/Reichswald/Wanderparkplatz
Dauer ca. 2,5 bis 3 Stunden.

 

Wir erleben und entdecken mit allen Sinnen die Natur und die Besonderheit des Waldes. Hören, Fühlen, Tasten, Riechen, Schmecken den Frühling! Durch Naturerfahrungsspiele nehmen wir vielfältige Kontakte mit dem Wald, den Bäumen, Pflanzen, Tieren und den Naturelementen auf.

Zu Mittag nehmen wir ein leckeres gemeinsames Vesper im Wald zu uns, in einem von uns selbst gebauten Essensraum aus Naturmaterialien.

Willkommen sind alle Kinder zwischen 6 und 10 Jahren mit oder ohne einem Elternteil. Alle anwesenden Kinder und Eltern nehmen gemeinsam als Gruppe an den großen und kleinen Abenteuern in dieser Zeit teil. Denn im Wald können alle Menschen schnell und einfach zu staunenden, entdeckenden und lauschenden Menschenkindern werden.

 

Teilnehmerzahl von Groß und Klein ist auf 12 Teilnehmende begrenzt. Bitte anmelden.

Bitte mitbringen bzw. anziehen:

  • Bequeme Kleidung, die dreckig und nass werden darf
  • kleiner Tagesrucksack mit kleiner Trinkflasche, möglichst kein Plastik
  • festes Schuhwerk,vorzugsweise wasserdicht
  •  wenn es regnet, Regenschutz (Jacke, Käppi)
  •  bei Sonne – Sonnenschutz, Käppi
  • Verpflegung zum Teilen für ein leckeres Vesper im Wald

Spread your wings

„Die klimpernden Zehen sehe ich bildhaft vor mir und fange selbst an damit zu spielen und spüre den Rhythmus, den Fluss und die Sonnenstrahlen durch meinen Körper fluten. Mein Empfinden beim freien Tanzen will ich noch anschließen, auch wenn die Gefühle so wenig in Worte gekleidet werden können. Bewusste Wahrnehmung wie oben beschrieben ist dabei nicht im Fokus, das ist ein Wirken, Werden, Schaffen und Tun, mit einer energiespendenden Anstrengung verbunden, eine chaotische geordnete Webkunst, eine Gleichzeitigkeit von allem was sein kann, eine andere Zeitdimension. Raum und Zeit heben sich auf, sind eins und alles. Ich wiege mich, bewege gleichzeitig, versetzt, stockend, fließend meine Arme, Beine, Hände, Füße, Popo, Becken, Kopf, Glieder, Muskeln. Fühle meinen Puls-, Herz- und Fußschlag. Mein innerer Rhythmus, mein pfeifendes Lied, mein Atem, tief. Hüpfe, halte inne, gleite, schwebe, spüre den Boden, den Himmel, die Weite, Ferne, Nähe, die Wände, meinen Körper. Bin im Hier und Jetzt und in großen Phantasien, in der Vergangenheit, Zukunft, Gegenwart, in Parallel- und Traumwelten. Schwitze, atme, strahle. Bin durchströmt von Lebenssaft mit allen Emotionen gewaschen, kraftvolles Schild, alles ist gut, nichts kann mehr passieren. Ich bin stark, ich bin verbunden, ich lebe.“

aus Alexandra Thiele: Spread your wings

Musik

Ein elementares Medium (neben der Stille und dem eigenen Rhythmus und dem Lied in einem selbst) ist eindeutig die Musik. Mit größter Sorgfalt und enormen Zeitaufwand, mit Leidenschaft und fast Besessenheit, habe ich Musik gesucht, „getroffen“, gesammelt und ausgewählt. Und sie hat mich gefunden. Das war eine sehr intensive, tief gehende Arbeit, die sich nachwirkend gelohnt hat. Meine Intensität bei der Musikauswahl, hat meinen Schaffensprozess zur Gestaltung des Workshops stark beeinflusst, tags und nachts. Manchmal standen das Thema und die Musik in Konkurrenz und es war nicht klar, wer die Oberhand gewinnt. Schmiegt sich das Thema an die Musik oder unterstützt die Musik das Thema. Welchen Impuls stelle ich in den Vordergrund? Ein neues bewegendes Stück hat manchmal einen fertigen Ablauf komplett umgeworfen, eine neue Stimmung und Intention in das Design gebracht. Das Thema, in meinen Gedanken, in meiner Aufmerksamkeit hat mich jedoch auch immer einer passenden Musik begegnen lassen.

Jeden Morgen, wenn ich unter der Decke des Himmels …

Jeden Morgen, wenn ich unter der Decke des Himmels wieder aufwache, fühle ich, dass für mich Neujahr ist. {…}
Deshalb hasse ich Neujahr. Ich möchte, dass jeder Morgen für mich ein Neujahr ist. Jeden Tag will ich mit mir selbst abrechnen, und jeden Tag mich erneuern. Keinen für die Ruhe eingeplanten Tag. Die Pausen wähle ich mir selbst, wenn ich mich betrunken fühle vom intensiven Leben und eintauchen will in die Tierhaftigkeit, um daraus neue Kraft zu schöpfen. Kein geistiger Konformismus. Ich möchte, dass jede Stunde meines Lebens neu sei, auch wenn sie sich mit den vergangenen verbindet. (Gramsci, A.)